Skifahren, Fasching und ein Trainingslager
Die letzten zwei Wochen waren echt sehr cool, muss ich sagen. Ich habe nach meinem 8. Platz in Pakistan ein paar Tage einfach daheim verbracht, war Skifahren in den Bergen und hab ein bisschen Energie getankt. Es tut gut, hin und wieder auch einmal die Freunde daheim zu treffen und mit ihnen ein wenig unterwegs zu sein. Zu Fasching habe ich mich dann noch als Tiger verkleidet, als kleiner Tiger Woods und dann ist es bereits Richtung Lignano weitergegangen, wo wir vom österreichischen Golfverband ein 10-Tages-Trainingscamp gehabt haben. Die Bedingungen waren heuer wirklich fantastisch. Normalerweise ist es zu der Jahreszeit relativ feucht, aber da in den letzten Wochen kaum Niederschlag war, ist der Platz schon in einem tollen Zustand gewesen. Ich habe leider eine kleine Erkältung erwischt und habe dann zwar einen Block auslassen müssen, aber in Summe war es eine sehr gute Vorbereitung.
Ein Abend bei Topgolf
Am Mittwoch letzter Woche bin ich dann noch einer Einladung der Murhof Gruppe gefolgt und war das erste Mal bei Topgolf in Brunn am Gebirge. Ehrlich: Diese Location muss man gesehen haben. Es ist beeindruckend, welche Bühne der Golfsport dort bekommt und wie viel Spaß es auch Nichtgolfern macht. Die Murhof Gruppe und Topgolf hatten zu einem Netzwerk-Event geladen und ich war ein „Joker“ und habe für jeden Spieler einen Schlag gemacht. Wie schon gesagt, Topgolf muss man gesehen haben, das ist genial. Am Donnerstag war ich dann noch bei Biogena und konnte mir wichtige Nahrungsergänzungsmittel holen um meine Vorräte wieder aufzufüllen – vielen Dank dafür.
Mit den Eltern nach Vietnam
Danach ging es mit Turkish Airlines über Istanbul nach Ho Chi Minh in Vietnam und von dort weiter nach Phuoc Thuan, im Osten Vietnams. Meine Eltern begleiten mich diese Woche und Papa wird einmal mehr bei mir am Bag sein. Ich glaube, er ist ein wenig nervös, aber das wird sich bis zum Start am Mittwoch sicher noch legen. Ich habe auch schon 9-Loch gespielt und bin die zweiten neun Löcher mit dem E-Car abgefahren. Und ja, der Platz „The Bluffs Grand Ho Tram“ ist Wahnsinn, also wirklich. Ich habe 10 bis 18 gespielt und muss fast sagen, das ist einer der schönsten Plätze, die ich je gesehen habe. Und ich glaube, wenn der Wind richtig andrückt, dann wird es auch ziemlich tricky werden. Vor allem die Eingänge ins Grün sind dann wirklich knackig und die Par 3 sind eher auf der langen Seite und haben kleine Greens. Vom Tee schaut es auch eher nach wenigen Drivern aus, aber jetzt müssen wir noch warten, was der Wind macht. Auf jeden Fall startet die Lexus Challenge am Mittwoch und geht über vier Runden mit einem Preisgeld von 90.000 Dollar.
Speisen wie im Schlaraffenland
So vom Rundherum Hotel und Essen ist es sehr cool. Meine Eltern – meine Mama hatte Geburtstag – und ich sind essen gegangen und das war ein unglaubliches Abendessen. Das beste Rindfleisch, das ich je gegessen habe. Dazu habe ich auch erstmals Gänseleber probiert, also das war wieder eine neue Erfahrung. Ich freue mich schon wieder sehr aufs Turnier und hoffe, mich mit guten Nachrichten bei euch melden zu können.
Schöne Woche und bis bald,
Euer
